Historischer Feuersturm
Brand 1892 in Bad Leonfelden
Frühling 2026
Historische Ereignisse von großer Tragweite werden oftmals von Generation zu Generation weitererzählt und bleiben so über lange Zeit im kollektiven Gedächtnis der Menschen.
Mitunter wird eine Geschichte hervorragend recherchiert und dokumentiert – weit über einen Text in der Ortschronik hinausgehend – so geschehen im Fall des Marktbrandes am Palmsonntag des Jahres 1892 in Bad Leonfelden, die Namen der Beteiligten sind am Ende des Artikels genannt.
Auf Basis dieser detailgetreuen Schilderungen entstand die Idee zu diesem Acrylbild, das eine stattliche Breite von 4,2 m aufweist.
Während der Arbeit am Bild tauchte ich tief in die Chronologie und die Bedeutung dieser Ereignisse ein. Der »Marktbrand von Bad Leonfelden« erzählt von der großen Feuersbrunst – und tatsächlich noch von unzähligen Geschichten darüberhinaus:
Von der jungen Frau, die einen Ballen Mühlviertler Leinen rettet (ihr wertvollstes Hab und Gut), vom vermeintlichen »Zündler« und von den nicht müde werdenden Feuerwehrleuten. Von Begegnungen im Angesicht des Todes und vom unerschütterlichen Zusammenhalt der Bevölkerung, von Müttern und Vätern in Angst und Not – und von all den kleinen und großen Begebenheiten zwischen dem vordergründig Sichtbaren.
Besuchen Sie John Owen in der Galerie in der Freistädter Pfarrgasse und lauschen Sie seinen Geschichten, die tief in die Geschichte der Region eintauchen lassen.
Über den Marktbrand vom Palmsonntag des Jahres 1892 gibt es noch viele Geschichten zu erzählen – die alle basiseren auf den gründlichen Recherchen und der sorgsamen Dokumentation, für die Franz Wagner, Christoph Zwirtmayr, Ludwig Würziger, Ernst Hettrich-Keller, Karl Wagner und Thomas Schwarz verantwortlich sind. Ihnen allen gebührt großer Dank!
Vom Sternstein bis zur Donau
Entlang der
Großen Rodl
Frühling 2026
Zu John Owens Lieblingslandschaften im Mühlviertel zählt zweifellos der Landstrich entlang der Großen Rodl – vom Sternstein im Norden Bad Leonfeldens bis hinunter zur Donau, wo die Rodl nahe Ottensheim in den großen Strom mündet.
Die Gegend rund um den Sternstein ist für John »so vertraut wie ein langjähriger Freund«. Und diese Vertrautheit wird in seinen Aquarellen ebenso spürbar wie das besondere Licht, das dort hoch oberhalb der Nebelgrenze oftmals herrscht. Die Gegend ist geprägt von Ruhe, von der Freundlichkeit der Menschen, die dort leben und der Urkraft des Wassers.
So einige Aquarellbilder sind entlang der Rodl in den vergangenen Jahren bereits entstanden. Nun möchte John Owen jeden der 42 Kilometer entlang dieses so besonderen Flusses zu Papier bringen. An die 100 Naturimpressionen sollen entstehen, Schritt für Schritt von Norden nach Süden wandernd.
Die Bilder werden in regelmäßigen Abständen fotografiert und hier hochgeladen – eine herzliche Einladung, sich mit John Owen auf eine Wanderung entlang dieses quirligen Flusslaufes zu begeben.
Neugierig geworden? Schauen Sie von Zeit zu Zeit hier vorbei oder besuchen Sie uns in der Galerie in der Freistädter Pfarrgasse, wo die Bilder ausgestellt zu bestaunen sind!